Moin moin,
nach etwas längerer Pause möchte ich hier mein kleines Tool vorstellen. Ich habe es programmiert um mir das Leben etwas leichter zu machen, aber dazu hier mehr. Als absoluter QR-Code-Fan versuche ich diese an Stellen einzusätzen wo es Sinnvoll ist. Die kann zur Weitergabe des Gast-WLANs sein oder schnellem „Rüberschieben“ von Informationen wie Text oder Links.

Kurzbeschreibung

Das Programm erzeugt QR-Codes die dann z.B. von einem Smartphone mit entsprechender App gescannt werden können.

Anwendungsfall

Wer kennt das nicht: Man hat gerade am PC eine Internetseite und möchte jemandem einen Link über Whatsapp schicken… Natürlich gibt es mehrere Möglichkeiten wie Whatsapp-Web, Facebook Messenger etc.. Aber es ist für mich praktischer mal eben einen QR-Code aus der Zwischenablage zu erzeugen.

Verwendung

Beim Starten…

… des Programms wird überprüft ob etwas in der Zwischenablage ist – wenn ja wird gefragt ob daraus ein QR-Code genergiert werden soll:

start-msgbox

Mit [ENTER] oder [J] kann „Ja“ gewählt werden – [N] ist Nein

Das Programm kann….

… QR-Codes aus „normalen“ Texten und WLAN-Zugänge anzeigen lassen. Der Typ wird über die Checkbox „Was“ ausgewählt – Text oder WIFI.
je nach Auswahl ändern sich die Labels der Textboxen.

Kor. ist der Korrekturfaktor also wieviel des Bilder „verloren“ gehen darf bzw. nicht erkannt werden darf um trotzdem noch die Daten rekonstruieren zu können.
L ist hierbei das niedriste (bis 7% Datenverlust möglich) und H das höchste (bis 30% Datenverlust möglich).

Beendet werden…

… kann das Programm über den Shortcut oder das Schließ-Symbol

Shortcuts im Programm

[ESC] – Das Programm kann (außer bei der Anfangs-Message-Box) über die Escape-Taste beendet werden.
[TAB] – Die Navigation zwischen den Elementen kann (muss aber natürlich nicht) hiermit erfolgen

Shortcut-Tipp

Verknüpfungen können mit Tastenkombinationen versehen werden. Hierbei gibt Windows [STRG]+[ALT] vor – die 3. Taste kann frei gewählt werden.
Wichtig hierbei ist, dass keine Tasten verwendet werden die andere Funktionen haben – z.B. das [E], welches ein €-Zeichen wird oder [Q] zum @.
Dann nehmen wir einfach das [R] von QR und fertig!

Eine Verknüpfung kann über verschiedene Wege erzeugt werden. Ich kopiere immer rund dann z.B. auf dem Desktop „Recht Maustaste“ -> „Verknüpfung Einfügen“. Nun bei der Verknüpfung „Recht Maustaste“ -> „Eigenschaften“ -> „Verknüpfung“ -> „Tastenkombination“.

!! Wichtig hierbei !! Die Tastenkombination funktioniert in der Regel erst nach einem Neustart des Betriebssystems.

verknüfpung-eigenschaften

LOGO-Tipp

Wie war das nochmal mit den QR-Codes in denen Logos integriert sind…?
Ganz einfach – einfach den höchsten Korrekturfaktor beim generieren auswählen, ein Bildbearbeitungsprogramm wie GIMP anwerfen und das Logo auf den QR-Code packen, speichern – fertig!

Funktionsweise

Für alle, die sich dafür interessierern wie genau das Programm arbeitet hier eine grobe Beschreibung – der Quellcode steht auch zum Download bereit.

Das mit Visual Studio in VB.NET programmierte Programm erzeugt aus den Daten eine URL die ein Bild zurückgibt. Hierbei erzeugen Google-Server (siehe Quellen) das Bild, welches in dem Bildbereich angezeigt wird.

Es wird das .NET Framework 3.5 verwendet, welches ab Windows XP auf allen Windows-Betriebssystemen vorhanden sein sollte.

Optimierungen

  • Es ist mit Sicherheit nicht die beste Lösung Google alle Daten die „mal eben“ auf das Handy geschickt werden zur Verfügung zu stellen – hier könnte eine Lösung zum lokalen erzeugen von QR-Codes genutzt werden.
    • Darauf folgt, dass das Programm auch offline funktionieren würde.
  • Exportieren der QR-Codes für die weitere Verwendung z.B. um es in ein Word-Dokument zu kopieren

Fazit

Das Programm macht was es soll – nicht mehr und nicht weniger.
Hierbei habe ich mich stark an dem „Keep it simple [and] stupid„-Prinzip orientiert.
Bei mir kommt es mindestens einmal am Tag zum Einsatz. Schnell und einfach – hoffe es hilft euch auch.

Quellen und Inspiration

Der erste Programmentwurf war stark an beispielen in Foren orientiert.

Die QR-Codes werden wie bei Google Developers beschrieben erzeugt https://developers.google.com/chart/infographics/docs/qr_codes#overview

Schlusswort

Ich freue mich über jeden Kommentar der mich über den Blog erreicht. Es ist unglaublich motivierend wenn sich jemand über meine Arbeit freut und damit etwas anfangen kann. Also keine Zurückhaltung! :)

Download

Ich stelle sowohl die EXE als auch die Quelldateien für Visual Studio zur Verfügung.

Ausführbare Datei:

QR-Gen-simple

Quellcode:

QR-Gen-simple-v1_0-source

Auf dem PC ist Adblock Plus ein beliebtes Add-on – auf dem Smartphone wird der Weg erschwert: Google hat die App aus dem Play Store entfernt. Somit ist die Installation etwas schwieriger.

Es gibt gerüchte, das man für einen Werbefilter rootzugriff auf das Handy haben muss – das stimmt so nicht ganz.. Es gibt auch eine Möglichkeit ohne root.
Bei der App handelt es sich auf einem lokal installierten Proxy-Server, welcher den Datenverkehr filtert und unerwünschte Werbung nicht passieren lässt.
Die Anleitung wurde mit einem Samsung S4 erstellt – deswegen findet ihr manche Einstellungen wo anders.

  1. Einstellungen – Sicherheit – Unbekannte Quellen Haken setzen, damit die App installiert werden kann ohne den Play Store zu benutzen. SCREENSHOT 1
  2. Auf der Seite https://adblockplus.org/de/android-install findet man den Link zu aktuellen Version – im Moment ist das Version 1.2.1 (https://downloads.adblockplus.org/adblockplusandroid-1.2.1.apk)
    – App installieren
  3. Wenn die App installiert ist und läuft befindet sich in der Benachrichtigungsleiste das ABP-Symbol und eine Benachrichtigung im Center. Nun kann mit der Konfiguration begonnen werden
  4. Zu allererst WLAN anpassen:
    • Auf dem gewünschten Netzwerk lange drücken bis sich ein Auswahlfeld öffnet
    • „Netzwerkkonfig. ändern“
    • Haken bei „Erweiterte Optionen anzeigen“
    • Proxy-Einstellungen auf „Manuell“ setzen
    • Proxy-Hostname: localhost
      Proxy-Port: 2020
      Bei „Proxy umgehen für“ können Ausnahmen für die der Filter nicht gilt eingetragen werden
      Screenshot 2
  5. Wenn Adblock Plus auch mobil genutz werden möchte müssen folgende Einstellungen geändert werden:
    • „Mobile Netzwerke“
    • „Zugangspunkte“
    • Menü – „Neuer APN“
    • Dort müssen die normalen Zugangsdaten des Providers eingetragen werden z.B. bei der Telekom:
      APN: internet.telekom
      Benutzername: telekom
      Passwort: telekom
      MMSC: http://mss.t-mobile.de/servlet/mms
      MMS-Proxy: 172.028.023.131
      MMS-Port: 8008
      MCC: 262
      MNC: 01
      Authentifizierungstyp: PAP
      APN_Typ: default,mms,supl
    • Nun noch den Proxy eintragen:
      Proxy: localhost
      Port: 2020
      Screenshot 3
  6. OPTIONAL: Wenn die Benachrichtigung stört kann man diese deaktivierten:
    • „Einstellungen“
    • „Optionen“
    • „Anwendungsmanger“
    • „Adblock Plus“
    • bei „Benachrichtig. anzeigen“ den Haken entfernen

    ODER wenn auf der Benachrichtigung lange Drücken und „App-Info“
    Screenshot 4

Nun sollten alle Daten über den Proxy gefiltert werden!
Viel Spaß!!

Noch ein Hinweis:
Viele Menschen z.B. Blogger verdienen ihren Lebensunterhalt mit Werbung – also wäre es nett die Werbung für bestimmte Seiten zu aktivieren (Bei WLAN unter „Proxy umgehen für“)

 

 

Die Kurzmeldung hierzu:

Moin moin,
Da ist sie wieder! Die berühmt-berüchtigte ABO-Falle! Und dann ist man selber auch noch betroffen!!!

Was ist das Problem?!

Bei der ABO-Falle behauten uminöse Firmen man hätte bei denen ein ABO abgeschlossen und solle nun z.B. 4,99 pro Woche bezahlen.
Dieses Geld wird vom Mobilfunkanbieter mit der Rechnung des Mobilfunkvertrages abgezogen – man merkt es also unter umständen erst 1 – 1,5 Monate später!
Betroffen sind vor allem Besitzer eines Mobilfunkvertrages – die Glücklichen mit einer Prepaid-Karte werden sehr schnell merken wenn ihr Guthaben aufgebraucht ist.

Wie kann ich mir davor schützen?!

Die Mobilfunkanbieter wie z.B. Telekom bieten die Möglichkeit eine Drittanbietersperre einzurichten: Danach können andere Firmen außer eurem Anbieter über den Vertrag kein Geld einfordern.
Leider wird die Möglichkeit dann auch für andere Dienste wie im Google Play Store zu bezahlen damit gesperrt!
Telekom-Kunden können unter der 2202 freundliche Callcentermitarbeiter erreichen, die diese Option aktivieren.
Bei den anderen Anbietern wird man unter folgenden Nummern geholfen:
Vodafone = 1212
o2 = 0800 33 999 33


 

Die persönliche Geschichte hinter der ABO-Falle:

FREITAG 15.08.2014
09:22: Rechnung der Telekom geht ein – 10 € höher als sonst!
10:10: leichte Irritation und Studie der Rechnung
10:13: SCHOCKSTARRE
10:15: Anruf bei der angegebenen Hotline und Erklärung das es keinen Vertrag gibt! Die Dame erklärt, das der Vertrag „ab sofort gekündigt“ wurde
10:31: E-Mail an die E-Mailadresse der Firma M D mit der Erklärung das es keinen Vertrag gibt
10:48: EINE ANTWORT!! Huch das ging aber schnell.. eigentlich steht da aber nichts drin zu dem was ich geschrieben habe…
11:06: AW: AW: Nachricht an M D, dass es KEINEN VERTRAG GIBT!! Zurückforderung des Geldes!!
11:15: Weitere E-Mail in der ich erkläre, das es gar keine Kündigung geben kann (ÜBERRASCHUNG: Da es keinen Vertrag gibt) sondern das ich den Forderungen widerspreche
20:23: Ein Anruf beim Anbieter aktiviert die Drittanbietersperre – ab jetzt
20:53: Veröffentlichen des ersten Beitrags auf HB-Blog.de (Zeitstempel stimmt nicht)

Bis jetzt: Funkstille… Leider keine Antwort ob sie meinem Widerspruch widersprechen oder nicht – die machen wohl schon Wochenende..
Ergebnis: Viel Adrenalin verschüttet und richtig sauer!

Der Hintergrund:

In Apps und auf Internetseiten gibt es Werbung.. Das ist nichts neues

Nun gibt es Werbung bei der man nach einen Klick einen Vertrag abgeschlossen haben soll.. Dabei muss man angeblich auf „Kaufen“-Knöpfe geklickt haben (HAHA WER’S GLAUBT!!?!) und hat ein ABO am Hals.
Das Abo was SUPER TOLLE KLINGELTÖNE oder BILDER beinhalten soll (Bitte wo leben wir denn das man gott verdammte BILDER über ein ABO haben möchte?!?!?!?).
Der ganze Spaß kostet dann ca. 5 € / Woche und wird mit der Mobilfunkrechnung von Konto abgezogen.
Weil die Forderung mit der Rechnung kommt, kann es sein, dass das Abo schon 1,5 Monate läuft ohne das man etwas davon weiß.

DIE SPERRE

Unsere Bereitsteller von Handy und Internet bieten die Möglichkeit eine so genannte Drittanbietersperre zu aktivieren.
Dadurch kann keine andere Firma außer eurem Anbieter mehr Geld über diesem Weg von euch haben

Die Nachteile

Möchte man aktuell im Google Play-Store eine App kaufen, braucht man eine Kreditkarte.
Wenn man keine hat und sich auch keine virtueller auf irgend einer unseriösen Seite bestellen, bieten Telekom und o2 eine andere Möglichkeit:
Man kann die Apps über den Provider bezahlen.

Das funktioniert sehr schnell und einfach: Mit wenigen Klicks wird die App heruntergeladen, das Geld wird bezahlt.. alles super!

Hat man nun die Sperre aktiviert, funktioniert das nicht mehr!

Und nun?

Nachdem ich selber bezahlen durfte habe ich die Sperre aktiviert – das ist mir zu doof.

Ob man einen so großen Mehrwert darin sieht, muss jeder selber entscheiden…
Die Gefahr besteht aber immer!

 Was ich noch darüber denke

Ich bin fest davon überzeugt keinen Vertrag geschlossen zu haben – somit werde ich weiter Fordern, mein Geld zurück zu bekomme.

Zudem rege ich mich sehr darüber auf, das es Leute gibt die auf illegale Art und Weise ihr Geld verdienen und anderen damit schaden – das alles mit dem Segen der deutschen Rechtsprechung!

Ich kann mich noch daran erinnern, dass Kinder solche Abos bewusst abgeschlossen haben um auf dem Schulhof mit ihrem Nokia-Brocken die „coolsten“ auf dem Schulhof zu sein.
Seit dem Smartphones die Welt erobert haben, sind die Gewinne der Firmen mit Sicherheit zurück gegangen.. Existenzen stehen auf dem Spiel aber diese Masche war – finde ich – noch nicht ganz in Ordnung!
Das wird dadurch noch schlimmer, wenn man unbegründet Forderungen stellt.

Moin moin,
Da ist sie wieder! Die berühmt-berüchtigte ABO-Falle! Und dann ist man selber auch noch betroffen!!!

Was ist das Problem?!

Bei der ABO-Falle behauten uminöse Firmen man hätte bei denen ein ABO abgeschlossen und solle nun z.B. 4,99 pro Woche bezahlen.
Dieses Geld wird vom Mobilfunkanbieter mit der Rechnung des Mobilfunkvertrages abgezogen – man merkt es also unter umständen erst 1 – 1,5 Monate später!
Betroffen sind vor allem Besitzer eines Mobilfunkvertrages – die Glücklichen mit einer Prepaid-Karte werden sehr schnell merken wenn ihr Guthaben aufgebraucht ist.

Wie kann ich mir davor schützen?!

Die Mobilfunkanbieter wie z.B. Telekom bieten die Möglichkeit eine Drittanbietersperre einzurichten: Danach können andere Firmen außer eurem Anbieter über den Vertrag kein Geld einfordern.
Leider wird die Möglichkeit dann auch für andere Dienste wie im Google Play Store zu bezahlen damit gesperrt!
Telekom-Kunden können unter der 2202 freundliche Callcentermitarbeiter erreichen, die diese Option aktivieren.
Bei den anderen Anbietern wird man unter folgenden Nummern geholfen:
Vodafone = 1212
o2 = 0800 33 999 33

Die Geschichte dahinter:

Ich wollte erstmal eine schnelle Warnung rausbringen – die persönliche Geschichte dahinter (die noch nicht ganz zu Ende ist) werde ich später online stellen.

Hallo ihr Lieben!

mir sind einige falsche E-Mails unter gekommen und ich bin selber betroffen gewesen – deswegen der Beitrag

Was ist das Problem?!

Angebliche Bestellungen per Mail, wobei Domains zum verschicken der Mails genutzt werden,
die natürlich anderen Personen gehören.

Mir ist bekannt das STRATO-Kunden davon betroffen sind – vielleicht auch noch mehr!

ACHTUNG: Ich unterscheide zwischen gefaket und gehackt (siehe weiter unten)
Hier ist sind nur gefakten Mails gemeint…

Wie kann ich mich davor schützen:

Aktivierung des SPF-Records für die Domain:

Dies kann man über das Kundenlogin: Ihr Paket – Domains – verwalten und – DNS Einstellungen – SPF- und TXT-Record: SPF *Aktiviert*

Hier eine kurze Anleitung mit Screenshots zur Aktivierung des SPF-Records:

SPF aktivieren – ANLEITUNG

Die Geschichte dahinter:

In diesem Fall handelt es sich um das vorgaukeln eines Absenders!

Es werden aktuell E-Mail von „gefälschten“ E-Mail-Konten verschickt die eine angebliche Rechnung enthalten.
Dabei werden die Mails oft von russichen Server verschickt.
Die Mails sind meist in etwa so aufgebaut:

Absender:
buchung@*

Betreff:
Bestellen ** / Bestellnummer **

Text:
Vielen Dank dafür, dass Sie Dienste unseres Geschäfts ausnutzen!
Ihre Bestellung #** wird 04.06.2014 verschickt werden.

Datum: 02.06.2014 16:26:51
Summe: €139.81
Bezahlungstyp: Banküberweisung
Transaktionsnummer: 07B9AFA15D7072ACEB

Die Gesamtrechnung werden Sie in der Datei buchung1922.zip finden

Mit freundlichen Grüßen,
***

* = Die Domain
** = anscheinend eine Zufallszahl
*** = eine angebliche Person – die Telefonnummern können allerdings bestehen.. diese Gehören in der Regel Privatpersonen.

Laut Googlemail ist im Anhang ein Virus versteckt 😉

 

Beispiel einer Fake-Mail

Ein Beispiel:

Da ich selber solche Mails bekommen habe, hier mal ein Screenshot:

Diese E-Mail wurde netterweise von Google für mich abgerufen.
Google greift den Nutzern schön unter die Arme, wie man sehen kann: Im Anhang wurde ein Virus gefunden (wuhuu).
In der Kopfzeile lässt sich erkennen, von welchem Server die E-Mail ausging (srs.smtpin.rzone.de) – Dies steht sonst in den META-Daten, wird aber netterweise direkt angezeigt.

Da die meisten Leute ihren eigenen Server benutzen, gehe ich davon aus, das die Mail nicht echt ist.

Was mir passiert ist:

Auf einmal bekam ich (glücklicherweise) automatisch irgendwelche E-Mails zurück, da mein Postfach alle E-Mails der Domain empfängt.

Nach dem Ändern aller Passwörter und dem aktivieren des SPF-Records kamen zum Glück keine mehr….
Bis dahin war das echt ganz schön aufregend!!

Als ich dann mit dem zweiten Admin der Domain telefoniert habe, war eine Anzeige bei der Polizei wegen Computerbetrugs nötig.
Aktueller Stand ist allerdings, dass das Verfahren eingestellt wurde, da keine „Aussicht auf Erfolg“ besteht.
Eigentlich wäre keine Anzeige nötig gewesen, da die E-Mails nicht von meinem Server kamen.
Das war mir nicht klar und ich war echt aufgeregt!

STRATO konnte mir leider keine LOG-Dateien zur Verfügung stellen..
Die Mails hätten auch direkt über meinen Server verschickt werden können – mit dem Zugangsdaten.. Dann wären dort IPs aufgetaucht. (siehe gehackt)

Eine falsche E-Mail beinhaltete sogar eine Drohung, Anwälte in die Polizei eingeschaltet zu haben – natürlich vollkommen unbegründet.

Was ist SPF-Record?!

Ihr müsst nicht ungedingt wissen, was der SPF-Record ist und wie er funktioniert, ich versuche hier trotzdem kurz zu erklären was dahinter steckt:

Der Domaininhaber kann in den DNS eintragen, welche Server, E-Mails mit der Domainendung verschicken dürfen.
Der Empfänger überprüft im DNS-Eintrag der Domain welche Server erlaubt sind – ist der Absender dort nicht eingetragen, handelt es sich also dann um eine „gefälschte Mail“.
Ist allerdings nichts eingetragen (wie bei deaktivierten SPF-Record) werden alle Absender akzeptiert.

Eine recht gute Beschreibung ist auch unter http://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Policy_Framework zu finden.

GEFAKET oder GEHACKT – der Unterschied

GEFAKET:
Es ist möglich E-Mailadressen vorzugaukeln, die über einen anderen Server verschickt werden.
Das wird in diesen Fällen gerne gemacht!
Hierbei ist leicht nachzuweisen, das ihr als Domaininhaber nicht der Absender dieser E-Mail seid – es ist aber trotzdem unnötig und stressig!

Abhilfe bring da das aktivieren des SPF-Records wie hier beschrieben.

GEHACKT:
Wenn ein E-Mailkonto gehackt wurde, hat der Angreifen den vollen Zugriff auf den E-Mailserver.
Dabei ist schwer nachzuweisen, das ihr nicht der Absender seid – einfacher wird es wenn Logins protokolliert werden.
Auch Stressig! Abhilfe bringt das nur, das Passwort regelmäßig zu ändern…

FAZIT

Computerbetrug kann jedem passieren!
Es gibt aber Möglichkeiten sich zu schützen! – Wenn auch nicht zu 100%…

Weitere Links:

Ich werde noch einen Beitrag des gefakte Mail schreiben und erkennen beinhaltet.

FÜR EILIGE:
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Mitja, 20 Jahre aus Bremen
sucht: liebevolle Technikfans die auch manchmal ihren PC schlagen wollen – aber eigentlich auch nicht
bietet: Lösungen für Probleme aller Art (Windows, Linux, Android, iPhone (aber psst :P), Motorrad, Bussi (VW))

Kontakt: hier oder unter mitja@hb-blog.de

 


WER MICH NÄHER KENNEN LERNEN MÖCHTE:

Kuckuck!

Ich bin Mitja – 20 Jahre aus Bremen.
Erst Abi (Info, Mathe, Musik) – jetzt duales Studium beim Team-Magenta 😉
In meiner Freizeit mache ich gerne mit Computern rum, choppe(r) durch die Gegend und treibe mich gelegentlich auf Metal-Festivals herum.

JA ICH WEIß.. Es gibt 1000de Blogs die alle Themen noch und nöcher abdecken…
Manche verdienen damit sogar Geld und leben davon – andere sind weniger professionell und machen das aus Spaß an der Freude… (so wie ich :P)

WARUM MACHE ICH DAS ALSO?!

In meiner Vergangenheit habe ich schon viele lustige und hilfreiche Erkenntnisse erlangt..
Durch ausprobieren, Tipps von Freunden oder durchforsten von irgendwelchen – mehr oder weniger guten – Foren.
Das kann verdammt anstrengend sein!!!!!!!!!
Oder man findet erst gar nichts!
Wenn man dann wider erwartend etwas findet, kann dies oft sehr kompliziert ausgedrückt worden sein, sodass es etwas braucht, um die Information herauszulesen.

Hier bekommt ihr einen Blog, der viele kleine Tipps und Tricks bereit hält und von A wie Admin bis Z wie Zylinder alles abdeckt.
Und wenn ihr keinen Bock zum Lesen habt, habe ich dazu bestimmt ein Video gemacht 😉

Hier bekommt ihr alles, was mich so interessiert – und euch hoffentlich auch!
Also würde ich mich freuen, wenn ihr Lust habt, euch mit mir über Computer, Technik und co. auszutauschen <3